Bild1

 

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Königshofen stellt mit rund 40 aktiven Mitgliedern den Brandschutz und die Unterstützung bei kleinen und großen technischen Hilfeleistungen sicher.

Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Alter von siebzehn Jahren bis zur Erfüllung des sechzigsten Lebensjahres, können nach entsprechender Ausbildung und gesundheitlicher Eignung ihren Dienst in der Einsatzabteilung leisten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an unser Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Königshofen oder besuchen Sie uns einfach an einem Übungsabend.

Wehrführer Bernd Seelgen  

stellv. Wehrführer Oliver Deuker

Ein Kontaktformular für ein E-Mail finden Sie unter dem Menüpunkt Kontakt in der oberen Navigationsleiste.

 

Jahreshauptversammlung vom 15.03.2019: "Auch im vergangenen Jahr, so Wehrführer Bernd Seelgen in seinem Jahresbericht, war wieder für die Feuerwehr Königshofen die benachbarte Autobahn, bei insgesamt 31 Einsätzen, der häufigste Einsatzort. An insgesamt 28 Übungsabenden wurde der Umgang mit den verschiedensten Einsatzmitteln geprobt, sodass man sich bei solchen teils schwierigen Einsätzen ohne Einschränkungen aufeinander verlassen könne, fügte Bernd Seelgen hinzu. Der Ausbildungsstand sei durch 28 Lehrgänge  auf Kreis- und Landesebene kontinuierlich verbessert worden. Die Einsatzabteilung der heimischen Wehr verfügt derzeit über 37 Einsatzkräfte, die durchweg alle den Grundlehrgang absolviert hätten, konnte der Wehrführer in seinem Rückblick stolz anmerken. Wobei neben Brandschutz und technischer Hilfeleistung ja noch freiwillig geleistete Stunden, wie Sicherung der örtlichen Umzüge, das Weihnachtsbaumschmücken, Unterstützung bei der Sauberen Flur und die Ehrenwache am Volkstrauertag hinzukämen.

Bild: In Erinnerung und Anerkennung übereichte Lothar Metternich ein historisches Foto von frühen Feuerwehrtagen an Wehrführer Bernd Seelgen 

Jahreshauptversammlung vom 15.03.2019: "Auch die engagierte Weiterbildung im Kreis sowie an der Feuerwehrschule in Kassel, so lobte Gemeindebrandinspektor Matthias Dörr, sei der Grund, dass an dem Tag der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Königshofen so viele Beförderungen ausgesprochen werden konnten. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Christian Brinker, zum Hauptfeuerwehrmann Benedikt Jakobi, Simon Reininger und Jens Carsten Schmid befördert. Clemens Metternich und Ralf Nickel erhielten die Urkunde zur Ernennung zum Löschmeister und Manuel Reininger zum Hauptlöschmeister."

 

Bild: Beförderung und Ernennung gaben der 1. Beigeordnete Dr. Norbert Beltz und GBI Matthias Dörr für 7 Kameraden der Wehr bekannt.

 

Berichterstattung im Niedernhausener Anzeiger vom 22.03.2019 (Breuerpresse, Eberhard Heyne)

32 Jahre liegen zwischen den beiden Löschfahrzeuge. 32 Jahre, in denen unser 'Alter' LF16 uns gute Dienste geleistet hat. Seit 1986 ist er bei über 1000 Einsätzen mehr als 21.000 km (das ist etwa 3500 x Könighofen umrundet) gefahren. Hat an jeder Art von Feuerwehr-Einsätzen teilgenommen von Türöffnungen über Verkehrsunfällen auf der A3 oder in Niedernhausen, bei Gebäudebränden, Unwettereinsätzen oder zur Absicherung bei Kerb und St. Martin. Der LF16 war immer mit uns dabei. Viele der Mitglieder unserer Einsatzabteilung haben bereits in der Jugendfeuerwehr bei ihren Übungen jede Ecke des Fahrzeugs kennen gelernt.

Am vergangenen Mittwoch, den 31.10.2018, um 19:50 Uhr kam sein Nachfolger, ein LF10 von der Firma Ziegler auf Basis eines Mercedes Atego, am Gerätehaus an und wurde von den Kameraden begrüßt und ausgiebig begutachtet. Bei der ersten Übung, die sich am folgenden Freitag natürlich ausschließlich um das neue Fahrzeug drehte, konnten alle Mitglieder der Einsatzabteilung sich ein erstes Mal mit der neuen Aufteilung der Geräteräume und der Ausstattung vertraut machen. Einige Geräte, wie der Stromgenerator und der Hilfeleistungssatz sind vom Vorgänger übernommen, jedoch nun in anderen Geräteräumen verlastet. Auch muss z.B. die Bedienung der Feuerlöschpumpe und des Lichtmastes geübt werden.

Berichterstattung im Niedernhausener Anzeiger zur Übergabe des neuen LF10 für die Feuerwehr Königshofen am Samstag, den 19.01.2019:

“Moderne Technik verbessert Brandbekämpfung

Die Feuerwehr Königshofen hat mit dem neuen Löschfahrzeug LF 10 nun eines der modernsten Fahrzeuge für den Einsatz bei Bränden und Katastrophen am vergangenen Samstag auch offiziell in Betrieb genommen. Es löst das Löschfahrzeug LF 16, das seit 1986 mit über 32 Jahren im Dienst war, ab.

Bereits Tage vorher haben die Kameraden/innen der Einsatzabteilung die Vorzüge der neuen Technik, die im LF 10 verbaut sind, bei Autobahneinsätzen mit schwerem Unfall und Brand zu schätzen gelernt. Nun konnte durch Bürgermeister Joachim Reimann im Beisein von Gemeindebrandinspektor Matthias Dörr, Gemeindeparlamentschef Lothar Metternich, Ortsvorsteher Martin Gros, den Mitgliedern der  Einsatzabteilung, der Alters- und Ehrenabeilung, der Jugend- und Kinderwehr sowie Gästen der Partnerwehr aus Stollhofen und anderen Ortsteilwehren, auch offiziell die Schlüsselübergabe an Wehrführer Bernd Seelgen erfolgen.

Über 1000 Einsätze, so erinnerte Bernd Seelgen in seiner Begrüßung, habe das nun betagte LF 16 seine Dienste getan - bei Autobahneinsätzen bis zu Zugunfällen. Eigentlich sei ja bei 25 Jahren ein Ersatzfahrzeug zum Austausch vorgesehen, es habe aber nun 1 ½ Jahre von der Antragstellung bis zur Übernahme im Herbst des letzten Jahres gedauert, bis der Fahrzeugaustausch erfolgen konnte. In dieser Zeit sei, so Bernd Seelgen weiter, in unzähligen Sitzungen das Konzept für das neue LF 10 entwickelt worden. Vor Inbetriebnahme am 17. November 2018 wurden Mannschaft und Maschinisten ausgiebig auf dem neuen Fahrzeug geschult. Denn im Fahrzeug ist modernste Technik verbaut - wie ein ausfahrbarer Lichtmast mit 24 V, ein Wasserstaubsauger, eine innovative neue Pumpe für den 1200 Ltr. fassenden Tank, Überdrucklüfter, eine schnell zu montierende KfZ-Seitenlagestütze (Stab-Fast), sowie Spreitzer und Rettungsschere und vieles mehr. Er dankte dem Feuerwehrverein, der mit über 11 Tausend € an der Ausrüstung des Fahrzeugs beteiligt war. Überdies seien für über 8000€ in eine Wärmebildkamera, in Akku-Säbelsäge und -Schrauber und Schaumpistole investiert worden.

Der Wehrführer ließ nicht unerwähnt, dass Technik das eine, die Mannschaft mit ihrer Motivation und Einsatzfähigkeit das andere seien. Dazu gehöre auch ein Feuerwehr- und Gerätehaus, das den Vorschriften entspräche. Dessen Realisierung, so bat er, solle zeitnah nach Vorschlägen des Feuerwehrausschusses geprüft werden. Eine konkrete Planung würde die gut ausgebildete Königshöfer Wehr fördern und unterstützen. 

Die Sicherheit im Brandschutz werde nicht unerheblich durch das neue LF 10, das über 250T € gekostet habe, erhöht, freute sich auch Bürgermeister Joachim Reimann. Verantwortlich für die moderne Wehrtechnik seien ja nun die Gemeinde, das Land und der Bund, wobei das Land Hessen 25% der Kosten für das LF10 trage. So werden in Oberjosbach und Niederseelbach in Kürze neue Fahrzeuge ausgeliefert. Immerhin in kurzer Zeit nahezu 950 Tausend €, die die Gemeinde für den technischen Brandschutz und Hilfeleistung aufbringe. Er drückte seine Anerkennung und seinen Respekt vor den Kameraden/innen der Einsatzkräfte aus, die Tag und Nacht ehrenamtlich für den Schutz der Bürger/innen bereit sind. Auch Ortsvorsteher Martin Gros bedankte sich bei den Männern und Frauen der heimischen Wehr für ihre doch so wichtigen Leistungen zum Schutz der Bevölkerung und überreichte eine Indent-Fahne, für die eine Halterung bereits am neuen Fahrzeug vorgesehen war.

Nach der Übergabe war noch Gelegenheit, sich die einzelnen technischen Gerätschaften im Löschfahrzeug erklären zu lassen und sie - wie den ausfahrbaren Lichtmast und Beleuchtung -  in Funktion zu sehen. Noch länger blieb man beisammen, um sich bei Imbiss und Getränken über das neue  LF 10 zu freuen.“ Eberhard Heyne (NA, Breuerpresse, 25.01.2019)

NA - "Das attestierte Bürgermeister Joachim Reimann den Kameraden/ innen der Einsatzabteilung der Königshofener Wehr an ihrer Jahreshauptversammlung. Aber zunächst begrüßte Wehrführer Bernd Seelgen die Mitglieder der Wehr und als Gäste, neben Bürgermeister Joachim Reimann, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Lothar Metternich und den Vorsitzenden der TuS Königshofen, Michael Rodschinka. Obwohl er eigentlich nicht mehr zur Wahl als Wehrführer antreten wollte, so eröffnete Bernd Seelgen mit „Persönlichem“, werde er es angesichts des laufenden Bedarfs- und Entwicklungsplanes für die Ortsteilwehren von Niedernhausen wieder tun.

2016 hatten mit Christoph Schulz, Christian Brinker und Thomas Metternich Quereinsteiger die Einsatzabteilung verstärkt, zeigte er sich in seinem Bericht erfreut. Man gedachte mit einer Schweigeminute der verstorbenen Kameraden Klaus Bassing, Werner Lechleiter und Werner Nickel. Zu 39 Einsätzen ist die Wehr im letzten Jahr gerufen worden, davon 15 Brände, 18 Hilfeleistungen, aber auch 6 Fehlalarme. Für den schwierigen Einsatz auf der Autobahn ist an 24 Übungsabenden mit verschiedenen Einsatzmitteln geprobt worden. Durchschnittlich 18 ameraden/innen hätten insgesamt 1193 Übungsstunden geleistet, sagte er. Durch Lehrgänge, wie „Türöffnung“, „Atemschutzträger“, „Gruppenführer“ und „Ersthelfer“ ist der Ausbildungsstand der Feuerwehr Königshofen kontinuierlich fortentwickelt worden.

Für „gesellschaftliche“ Aufgaben, wie Sicherungen des Kerbe- und St. Martinumzuges, das Weihnachtsbaumschmücken und der Ehrenwache am Volkstrauertag seien zusätzlich 140 freiwillig geleistete Stunden aufgebracht worden. Bernd Seelgen dankte allen, die ihn in seiner Funktion als Wehrführer unterstützt hätten, insbesondere seinem Stellvertreter Oliver Deuker, der Gemeinde und Gemeindebrandinspektor Matthias Dörr mit seinem Stellvertreter Stefan Kompauer.

Mit Übungen und dem Gemeindewettbewerb sowie einer Alarmübung habe die Jugendwehr, so berichtete Marion Kilb, gezeigt, was sie gelernt hat. Natürlich kam auch nicht der Spaß mit dem Gemeindezeltlager in Seck und Ausflügen zu kurz. Derzeit sind 8 Jugendliche, davon 3 Mädchen, in der Königshofener Jugendwehr. Sie bedankte sich bei allen, besonders bei ihrem Stellvertreter Manuel, die sie so wirksam unterstützt hätten. 7 Kinder seien jetzt in der Kinderwehr, freute sich Patricia Aumann, die schnell lernen und mit großem Eifer und Spaß dabei seien. Beim Puppentheater mit dem Weihnachtsmärchen war die Halle wieder voll.

Die Qualität im Brandschutz wolle man mit dem kommunalen Bedarfs- und Entwicklungsplan wirkungsvoll erhöhen, sagte Bürgermeister Joachim Reimann. Da sei ein erster Schritt und Paradigmenwechsel der Beschluss für einen hauptamtlichen Gerätewart, den die Gremien gefasst hatten. Das Bewerbungsverfahren laufe bereits, fügte er hinzu. Der Förderbescheid für ein neues Löschfahrzeug sei da, sodass das alte Fahrzeug nun früher ausgetauscht werden könne. Die Beschaffung einer Drehleiter für Niedernhausen werde zur wirksamen Verbesserung der technischen Möglichkeiten der Feuerwehren beitragen. Er dankte der Wehrführung mit den Kameraden/ innen, der Kinder- und Jugendwartin für ihre ehrenamtliche Bereitschaft zum Brandschutz und der Ausbildung des Nachwuchses. Der größte Einzelposten für Feuerwehren mit ca. 1,4 Mio Euro sei seit 1977 im Haushalt 2017 von Niedernhausen für die Feuerwehr vorgesehen, sagte Lothar Metternich. Allein für den allgemeinen Feuerwehrbetrieb werde 510 TEuro ausgegeben. Für die eigentlich unersetzliche Leistung für die Allgemeinheit dankte er der Wehr Königshofen.

Mit dem Wahlvorstand von Bürgermeister Joachim Reimann ist die bisherige Wehrführung weitgehend bestätigt worden. Wehrführer bleibt Bernd Seelgen, er wird vertreten durch Oliver Deuker, Gerätewart ist Timmy Fischer, sein Stellvertreter ist Thomas Rubecka, Jugendwartin bleibt Marion Kilb, Florian Petri vertritt sie und Kinderwartin bleibt Patricia Aumann. In den Feuerwehrausschuss wurden gewählt Clemens Metternich, Heiko Schmid, Udo Racky und Andy Langner und Walter Seelgen."

Auszug aus Niedernhausener Anzeiger vom 13. April 2017 (Ausgabe Nr. 15, 31. Jahrgang, Breuerpresse - Marianne Breuer Verlag, Wiesbaden), Berichterstattung von Eberhard Heyne.