"Vom Spielplatz aus durch die Brunnenstraße zog sich am Freitag der letzten Woche ein langer Zug von Kindern mit ihren Laternen, begleitet von Eltern und Großeltern durch Königshofen zum Ausweichparkplatz an der Autalhalle. Die Jugendfeuerwehr hatte mit Marion Kilb und ihrem Betreuungsteam sowie etwa 20 Kameraden/innen der Einsatzabteilung alle Vorbereitungen getroffen, den Zug zu begleiten und ein mächtiges Martinsfeuer zu entfachen. An dem - im Schein der Flammen - die Jugendlichen der Wehr Timo, Ella, Paul, Max, Jörn, Justus, Max und Tim vor dem Halbrund der Kinder die Geschichte des römischen Offiziers Martinus spielten, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Etwa seit den Herbstferien habe man gemeinsam die Aufführung eingeübt, erzählte Marion Kilb, der der Stolz über das Engagement ihrer Jugendlichen anzusehen war. 

Voraus sicherte die heimische Wehr den Zug, unterwegs sind die Seitenstraßen gesperrt worden und in der Nachbarschaft des Martinfeuers war für Essen und Trinken gesorgt. Natürlich führte St. Martin (Timo) auf seinem Island Pony Irpa den Zug an. Erneut hatte der Fuhrmannshof mit Simone und Helmut Dorn „Ross und Reite“ gestellt, die den Zug bis zum Martinsfeuer begleitet haben. Der Musikzug Wehen spielte die bekannten Melodien von St. Martin und mit den Laternen leuchteten die Augen der großen, kleinen und ganz kleinen Kinder in den Kinderwagen um die Wette."

Auszug aus Niedernhausener Anzeiger vom 16. November 2018 (Ausgabe Nr. 46, 32. Jahrgang, Breuerpresse - Marianne Breuer Verlag, Wiesbaden), Berichterstattung von Eberhard Heyne.

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich an dieser Stelle bei den zahlreichen Besuchern, Helmut Dorn für die Zurverfügungstellung des Pferds, dem Musikzug Wehen, den Vorverkaufsstellen sowie allen Anwohnern, die liebevoll ihre Fenster geschmückt haben.